Aktuelles aus Kloster St. Marien zu Helfta

Quelle: Bild Bistum Magdeburg

Bischof Dr. Gerhard Feige pflanzte auf der Teichwiese des Klosters Helfta einen sogenannten
"Lutherbaum", unterstützt von der evangelischen Bischöfin Ilse Junkermann aus Magdeburg
und im Beisein der Priorin des Klosters Mutter M. Agnes Fabianek sowie vieler Gäste.
Kloster Helfta wurde für die Pflanzung des Baumes des Bistum Magdeburg gewählt, da es am 
Rande der Lutherstadt Eisleben liegt, dem Geburts- und Sterbeort von Martin Luther. "Der
Baum ... soll laut Bischof Feige zu einem Zeichen ökumenischer Verbundenheit der Kirchen
heranwachsen. Er zeige, dass die evangelischen Schwestern und Brüder, uns nicht egal sind' 
und er soll daran erinnern, in der Ökumene weiter voran zu schreiten und dabei keine billigen,
sondern gute und zukunftsfähige Lösungen zu finden. Dass die Ökumene im Bistum Magdeburg
aber auch jetzt schon gut verwurzelt ist und Früchte bringt, zeigte die Anwesenheit der Bischöfin
der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland, Ilse Junkermann.
Gemeinsam beteten die beiden in Helfta für ein gutes Gedeihen des ,Lutherbaumes' und 
gemeinsam legten sie auch Hand an beim Pflanzen des Baumes." (www.bistum-magdeburg.de)
Die Pflanzung des Baumes ist Teil eines weltweiten Projektes, das 2009 im Blick auf die
Lutherdekade begonnen wurde. Bis 2017 sollen in Wittenberg 500 Bäume gepflanzt werden
im Gedenken das 500-Jahr-Gedenken der Reformation. Menschen aus aller Welt beteiligen sich
an dem Projekt und Pflanzen in ihrer Heimat einen weiteren Baum als Zeichen der Verbundenheit
der Christen.
Das Kloster St. Marien zu Helfta ist wieder errichtet worden. Viele nennen es "das Wunder von Helfta": Nach 450 Jahren leben wieder Cistercienserinnen in dem Kloster, in dem Mystikerinnen wie Gertrud von Helfta, Mechthild von Hackeborn und Mechthild von Magdeburg gelebt und gebetet haben.