Konventexerzitien:
Unsere Exerzitien vom 20.01. - 25.01. in diesem Jahr, begleitete H. H. Abt Maximilian Heim von Cistercienserstift Heiligenkreuz südlich von Wien/Österreich.
Er stellte sie unter das Thema: "Rückkehr zu Gott" nach dem Hl. Bernhard von Clairvaux. Nach dessen Lehre ist es der Weg der Liebe, der uns am schönsten und tiefsten mit Gott und auch miteinander verbindet.
Äbtissin M. Agnes OCist.
Visitation unseres Konventes:
Zwischen 2. - 5. Januar 2013, führte unser Generalabt Mauro-Giuseppe Lepori OCist, die ordentliche Visitation, wie sie für unsere Klöster im Orden alle 3 Jahre festgelegt ist, in unserem Kloster Helfta durch.
Entsprechend dem Jahr des Glaubens, legte er uns nahe:
"unsere Augen auf Jesu zu richten, um von ihm die Gnade eines neuen Lebens, des wahren Lebens zu erhalten. Der Glaube hilft uns nicht unbedingt, Pfrüfungen und Schwierigkeiten zu vermeiden. Aber in Glauben, der Christus anerkennt und liebt, bekommt alles einen positiven Sinn, weil uns in ihm Christus durch alles hindurch zum Begleitern auf unserem Weg geschenkt wird."
"In Christus findet alles Sorgen und alles Sehnen des menschlichen Herzens seine Erfühllung", zitiert er den Heiligen Vater aus desem Schreiben "Porta Fidei".
Durch die Visitation sollen wir neu zum Eifer den ersten Liebe, gemäß der Benedictus Regel zurück geführt werden.
Äbtissin M. Agnes OCist.
Priorin M. Agnes Fabianek, Altäbtissin aus Mariastern-Gwiggen
stellt den Konvent im Kloster St. Marien zu Helfta vor.
Die Gemeinschaft des Zisterzienserinnenklosters St. Marien zu Helfta zählt derzeit zwölfSchwestern mit ewigen Gelübden. Sie leben nach den Leitlinien der Benediktusregel und der Zisterziensertradition mit dem Programm: Gebet, Arbeit und geistliche Lesung.
Ihre erste Berufsaufgabe ist das Chorgebet, mit dem sie im Auftrag der Kirche für alle Menschen vor Gott stehen. Siebenmal am Tag kommen die Schwestern zum Stundengebet zusammen, das zur Gänze gesungen wird.
In Lobpreis, Dank und Fürbitte wollen sie Freude und Leid, erhebende und bedrückende Situationen mit den Menschen tragen und tielen in dem Vertrauen, dass das Gebet über alle Grenzen und Entfernungen hinweg wirksam wird.
Neben dem Chorgebet verrichten die Schwestern - wie alle menschen - ihre Arbeit, angepasst an die Erfordernisse des Ortes, im Dienst der Gemeinschaft und der Menschen, die zu ihnen kommen. Sie versuchen, die Tradition der drei hl. Mystikerinnen von Helfta aus dem 13. Jahrhundert und die Intention der Gründeräbtissin Assumpta Schenkl (gest. 2009) fortzusetzen. In diesem Geist bemühen sie sich um eine tiefe Christusbeziehung und möchtenan die Gäste weitergeben, was sie vom Evangelium und der Botschaft der drei hl. Frauen von Helfta in sich aufgenommen haben.
Eine besondere Chance sehen sie darin, als katholisches Kloster in der Stadt, in der Martin Luther geboren wurde und gestorben ist, den ökumenischen Dialog zu pflegen und für die Einheit der Christen zu beten und zu leben.
Außerdem ist Kloster Helfta eine Begegnungsstätte zwischen Ost und West. Viele Besucher aus Westdeutschland, aus anderen Ländern Europas und der Welt, Gruppen und Einzelpersonen, kommen ins Kloster und treffen hier Menschen, die auf eine andere Geschichte, Regierungs- und Wirtschaftsform und auf eine andere vorherrschende Weltanschauung in der unmittelbren Vergangheit zurückblicken. Aus diesem gegenseitigen Kennen- und Einanderschätzenlernen erwächst langsam ein Weg zu einer tieferen Einheit und einem verständnisvollen Miteinander.
Das einfache Leben der Schwestern nach dem Evangelium möchte:
ganz Gottesdienst zum Lob Seiner Herrlichkeit,
ganz Menschendienst zum Heil der Mitmenschen sein.
