Ereignisse aus dem Kloster St. Marien zu Helfta

Kinderfest 2012

Das Kinderfest in Kloster Helfta führte am 31. Mai 2012 über 2000 Kinder auf das

Klostergelände, die in fröhlicher, gelöster Atmosphäre die zahlreichen Angebote vieler Gruppen

begeistert annahmen. Einige Blitzlichter haben wir für Sie aufgenommen.

 

Einkehrwochenende der Komturei Bischof Willehad Bremen im Kloster Helfta 

 

Die Ritter vom Heiligen Grab zu Jerusalem der Komturei Bischof Willehad Bremen waren vom 24. Februar bis 26. Februar 2012 im Kloster Helfta zu Gast. Ihr Einkehrwochenende stand unter dem Motto: " Ich mache dich zum Licht der Völker, damit mein Heil bis an das Ende der Erde reiche". Vor 50 Jahren eröffnete Past Johannes XXIII. das II. ökumenische Konzil. In Anlehnung an den Titel der Kirchenkonstitution "Lumen Gentium" wurde das Jahresthema der Komturei gewählt. Die Einführung in die Thematik gab Sr. Klara Maria Hellmuth. Prior Propst Dr. Martin Schomaker stimmte am Samstagnachmittag auf die bald stattfindende Pilgerreise ins Hl. Land anlässlich des 40jährigen Komtureibestehens ein. Inzwischen sind lebendige Beziehungen zwischen den Schwestern des Klosters und der Komturei gewachsen. Die Mitglieder der Komturei halten seit 2008 ihr Einkehrwochenende in Helfta. In diesem Jahr gab es zur Freude aller zum Abschluss sogar einen Bischofsgottesdienst mit Bischof Dr. Gerhard Feige und eine kurze herzliche Begegnung nach dem Auszug.

 

 Ökumenische Zisterzienser besuchten Kloste Helfta

Fünf Zisterzienser der Abtei St. Severin in Kaufbeuren besuchten vom 27. Februar bis 29. Februar 2012 zum 1. Mal das Kloster St. Marien zu Helfta. Die Abtei ist ein ökumenisches Kloster im Orden von Port Royal. Orden und Kloster sind kanonisch mit der Nordisch-Katholischen Kirche verbunden. Wir haben gestaunt, welche Berufungen der Herr in unserer Zeit erweckt und freuten uns über die offen geschwisterliche Begegnung.

 (Näheres zum Orden: http://www.abtei-st-severin.de)

 

Theologisches Symposion 28.10./29.10.2011 

"Sind Abendmahl/Eucharistie noch Gottes Liebesbrief?" 

Initiiert und geleitet wurde das Symposion durch Herrn Prof. em. Dr. Karl Schlemmer, Nürnberg, der auch Vorsitzender des Kuratoriums Kloster Helfta ist. Für die Referate hatte er bedeutende Theologen gewonnen – zwei Lutheraner und zwei Katholiken. Sie verstanden es, das je Eigene im Abendmahlverständnis sowie die geschichtlichen Entwicklung und derzeitige Praxis aufzuzeigen. Auch die brennenden Gegenwartsfragen wurden nicht ausgeklammert, sondern freimütig "angedacht". Die Referate werden Anfang des Jahres schriftlich aufgelegt. Die Geschwisterlichkeit der beiden Kirchen war in der Atmosphäre des Symposions wohltuend erfahrbar, zumal es an einem Ort stattfand, der am Rand der Lutherstadt Eisleben liegt, dem Geburts- und Sterbeort des Reformators. Innerhalb der Lutherdekade war es uns eine hilfreiche Begegnung und Annäherung zwischen der evangelisch-lutherischen und der römisch-katholischen Kirche. Das Echo der 68 (?) Teilnehmer/innen war recht positiv und der Wunsch nach weiteren solchen Symposien wurde laut. 

 

Mystik-Tagung vom 13. bis 15. Oktober 2011

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

"Im Labyrinth des Lebens. Die Helftaer Mystikerinnen und die Zumutungen Gottes

  

Seit einigen Jahren ist in der Teichwiese des Klosters von der kfd das lebendige Labyrinth aus Heilpflanzen angelegt. Viele Besucher spricht diese Gestaltung an und sie finden leichter von der Betriebsamkeit zur inneren Ruhe. Deshalb verband die Mystikkommission in der diesjährigen Tagung die Labyrinth-Thematik mit der Mystik der drei großen Frauen von Helfta. Die Tagung brachte "Fragen und Probleme des heutigen Lebens zur Sprache" und brachte sie mit Erfahrungen der Mystikerinnen in Verbindung. Das uralte Sinnbild menschlichen Lebens, das Labyrinth, ließ dem "eigenen Leben auf die Spur kommen und Erfahrungen von Unterwegs-Sein und Pilgerschaft, von Kreuz und Leid wie auch der Freude an der Schöpfung im Zentrum des Herzens" (aus dem Einladungstext) nachspüren. Die verschiedenen Referenten verstanden es, die Thematik zu erschließen und die eigene Lebenswirklichkeit in den Blick zu nehmen. Das Eröffnungsreferat wurde bereichert vertieft mit Klaviermusik von W.A. Mozart, Fr. Kuhlau und M. Clementi (Kirchenmusiker Detlef Ochs, Lutherstadt Eisleben). Ein besonderes Erlebnis war das Kantatenkonzert in der Klosterkirche mit Werken von G. Fr. Händel "O singet unserem Gott" Psalm 96, Dietrich Buxtehude "Alles, was ihr tut mit Worten oder Werken" sowie Ernst N. Thaur "Komm, Heiliger Geist" (Kirchenmusiker Detlef Ochs). Die Tagung fand ein positives Echo und war mit etwa 70 Teilnehmer/innen gut besucht.



 

Manuskript von Sr. Ulrike Soegtrup OSB, Dinklage

"Von der Schönheit und Ordnung der Schöpfung"

 upload/Helfta_Manuskript_II.pdf

 

 

 

 

 

Das Kloster St. Marien zu Helfta ist wieder errichtet worden. Viele nennen es "das Wunder von Helfta": Nach 450 Jahren leben wieder Cistercienserinnen in dem Kloster, in dem Mystikerinnen wie Gertrud von Helfta, Mechthild von Hackeborn und Mechthild von Magdeburg gelebt und gebetet haben.