Der Vorstand des Förderverein Kloster St. Marien zu Helfta e.V.

lädt ein zum

Kloster – Helfta - Tag und zur Mitgliederversammlung

am Samstag, den 25. Mai 2013

Alle unsere Mitglieder laden wir hiermit sehr herzlich zum Kloster – Helfta - Tag und zur ordentlichen Mitgliederversammlung ein.

Tagesablauf Kloster – Helfta - Tag

09.30 Uhr Feierlicher Gottesdienst in der Klosterkirche

11.00 Uhr Festvortrag von Dr. Bernhard Vogel Ministerpräsident a.D. mit dem Thema

"Die deutsche Einheit – Glücksfall in der Geschichte"

ab 13.00 Uhr Möglichkeit zum Mittagessen im "Hotel an der Klosterpforte"

und /oder Führung durch Jutta Schlier durch ihre Ausstellung

"Gottesspuren im Leben" im Liboriushaus

ab 14.00 Uhr Möglichkeit zum Kaffeetrinken im Bildungshaus

14.45 Uhr Mitgliederversammlung im Bildungshaus

16.00 Uhr Maiandacht im Kreuzgang des Klosters

17.00 Uhr Vesper in der Klosterkirche mit den Schwestern

Anmerkungen zum Referenten:

Herr Professor Dr. Bernhard Vogel feierte im Dezember letzten Jahres seinen 80sten Geburtstag. Von seinen vielen Parlamentstätigkeiten, Parteiämtern und Ehrungen seien hier nur einige ganz wenige erwähnt: Von 1972-1976 war er Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) und viele Jahre Vorsitzender der Konrad-Adenauer Stiftung, deren Ehrenvorsitzender er 2010 wurde. Als Nachfolger von Helmut Kohl war er von 1976 – 1988 Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz und von 1992 bis 2003 Ministerpräsident von Thüringen. Damit war er der einzige Politiker, der in einem westdeutschen  und einem ostdeutschen Land regiert hat. Daher gibt es kaum jemanden, der zu unserem Thema kompetenter sprechen kann.

Wir freuen uns sehr, dass wir Herrn Professor Vogel für unseren Festvortrag gewinnen konnten.

für den Vorstand,

Ihr

Joachim Vollmar

 

 

Juni 2011

 

 

Liebe Mitglieder des Fördervereins-Kloster St. Marien zu Helfta e.V.,

als neu gewähltes Vorstandsmitglied möchte ich mich bei Ihnen kurz vorstellen und Ihnen vom Kloster-Helfta-Tag 2011 sowie über die Mitgliederversammlung am 21. Mai 2011 berichten.

Ich bin 68 Jahre alt, seit 42 Jahren verheiratet, habe 3 Kinder und 4 Enkelkinder. Ich bin Jurist und Bankkaufmann mit Wohnsitz in Köln. Im Jahre 2005 habe ich durch eine Wallfahrt nach Helfta das Kloster, die Schwesterngemeinschaft und insbesondere Äbtissin Assumpta kennengelernt. Seit dieser Zeit ist es mir ein Bedürfnis, mich für das Kloster zu engagieren. Auf meine neue Aufgabe im Förderverein freue ich mich. Ich werde mich dafür einsetzen, dass der Förderverein auch in Zukunft durch finanzielle Unterstützung mit dazu beiträgt, dass das Kloster Helfta ein Leuchtturm spirituellen Lebens bleibt und zukünftig vielleicht noch stärker strahlen wird.

Liebe Mitglieder, zunächst möchte ich mich herzlich für Ihre Unterstützung des Fördervereins in den vergangenen Jahren bedanken. Diesen Dank verbinde ich mit der großen Bitte, den Förderverein auch zukünftig weiter finanziell zu unterstützen. Wenn es Ihnen gelingen sollte, noch weitere Mitglieder für unseren Verein zu gewinnen, wäre das sehr hilfreich. Dass es sich lohnt, Mitglied des Fördervereins zu sein, hat der Kloster-Helfta Tag 2011 gezeigt. Nach Ansicht aller Teilnehmer war dies ein ganz besonderer Tag.

Entsprechend dem Ihnen übermittelten Tagesablauf begann der Tag bei herrlichem Wetter mit einem feierlichen Gottesdienst. Der Jugendchor der Pfarrei Eisleben hat sehr gefühlvoll und mit unter die Haut gehenden kirchlichen Gesängen den von Prof. Dr. Schlemmer zelebrierten Gottesdienst begleitet. Prof. Schlemmer hat in seiner Predigt auf die besondere Bedeutung und die Einzigartigkeit des Klosters Helfta hingewiesen.

In seinem im Anschluss an den Gottesdienst gehaltenen Festvortrag hat Prof. Schlemmer sehr interessante neue Wege aufgezeigt, wie man dem Abwärtstrend in unserer Kirche begegnen kann. In dem Vortrag wies er auch darauf hin, dass der Erhalt und die Weiterentwicklung des Klosters Helfta bei dieser Aufgabe unverzichtbar sind

Die am Nachmittag abgehaltene Mitgliederversammlung begann mit einem besinnlichen Gebet. Hier wurden sehr eindringlich die Ziele des Vereins beschrieben und um Gottes Hilfe gebeten (das Gebet ist diesem Schreiben beigefügt).

Nach einem Gedenken an die in 2010 und 2011 verstorbenen Mitglieder berichtete Herr Neuhäusler über die Entwicklung der Mitgliederzahlen. 2 Austritten stehen in 2011 bisher 4 Beitritte gegenüber. Danach hat der Förderverein zur Zeit 526 Mitglieder. Auch wenn diese Zahl sehr erfreulich ist, bittet Herr Neuhäusler die Mitglieder, Kontakte zu weiteren Interessenten herzustellen und neue Freunde für den Förderverein zu gewinnen. Sorge macht Ihm die derzeitige Altersstruktur der Mitglieder.

Empfehlend weist Herr Neuhäusler auf die Bildungsangebote im Bildungs- und Exerzitienhaus hin und lädt die Mitglieder ein, diese Angebote auch selbst wahrzunehmen, denn jeder Gast hilft dem Kloster.

Herr Neuhäusler berichtet anschließend über die vom Verein unterstützten Projekte, wie die Verbesserungen am Kreuzgang, sowie Neuanpflanzungen im Klostergarten und der Unterstützung von Projekten im Montessori-Kinderhaus St.Marien.

Äbtissin Agnes stellte der Mitgliederversammlung Herrn Pfarrer Edgar Fritsch als neuen Klosterseelsorger vor und berichtete über die Ereignisse im Kloster im abgelaufenen Jahr. Die Profess von Sr. Gertrud und das Jubiläum von Sr. Lucia sind hier besonders hervorzuheben.

Im Finanzbericht wurde darauf hingewiesen, dass von einigen Mitgliedern der Jahresbeitrag noch nicht bezahlt wurde. Daher bitte ich Sie, zu überprüfen, ob Sie den Beitrag schon überwiesen haben. Selbstverständlich können Sie uns auch eine Lastschrifteinzugsermächtigung erteilen. Dies würde der Verwaltung des Fördervereins die Arbeit erleichtern.

Nach dem Bericht der Kassenprüfung und der Entlastung des Vorstandes, teilte Herr Neuhäusler mit, dass er aus privaten Gründen für eine weitere Periode als Vorstand nicht mehr zur Verfügung stehe. Die Mitgliederversammlung wählte in der Vorstandswahl Herrn Joachim Vollmar zum Vorsitzenden, Schwester Klara Maria Hellmuth zur stellvertretenden Vorsitzenden und Herrn Rainer Vor der Straße zum Schatzmeister.

Äbtissin Agnes bedankte sich herzlich bei Herrn Neuhäusler. Er habe sich sehr große Verdienste um den Förderverein erworben. Er sei ein Urgestein des Vereins, der von Beginn an die Entwicklung des Klosters Helfta und des Fördervereins mit gestaltet hat. Der Vorstand teilt diese Ansicht ausdrücklich und dankt Herrn Neuhäusler an dieser Stelle noch einmal von Herzen für die geleistete Arbeit. Aus diesem Grund hat der Vorstand in seiner ersten Sitzung Herrn Erwin Neuhäusler wegen seiner großen Verdienste um das Kloster St. Marien zu Helfta auch zum Ehrenmitglied des Vereins ernannt.

Schwester Klara Maria stellte neue Vorhaben im Kloster vor. So berichtet Sie über den derzeitigen Stand der Planung des "Klosterwäldchens" und dem "Pfad der Stille".

Aus dem Kreis der Mitglieder wurde angeregt, dass es sehr hilfreich wäre, wenn sich Mitglieder ehrenamtlich auf dem Gelände des Klosters handwerklich engagieren würden. So berichtete ein Mitglied, dass Arbeit genug da sei, die an verschiedenen Wochenenden von einer Arbeitsgruppe erledigt werden könnte. Die Schwestern des Klosters wären auch für diese Art von Hilfe sehr dankbar. Interessenten melden sich bitte bei Herrn Mirco Launert, der nach 18:00Uhr unter der Tel.-Nr.: 034493 31503 zu erreichen ist. Ich wünsche dieser Initiative aus dem Förderkreis viel Erfolg und gutes Gelingen.

Im Anschluss an die Mitgliederversammlung feierten wir bei herrlichem Sonnenschein im Kreuzgang der Schwestern eine sehr bewegende Maiandacht. Alle Teilnehmer haben Herrn Neuhäusler für die gute Ausarbeitung gedankt.

Mit der Maiandacht schloss der Kloster-Helfta-Tag. Ich würde mich sehr freuen, wenn im nächsten Jahr auch die Mitglieder am Helfta-Tag und an der Mitgliederversammlung teilnehmen, die in diesem Jahr verhindert waren.

Mit herzlichen Grüssen und Gottes Segen

für den Vorstand,

Ihr

Joachim Vollmar

 

 

Das Kloster St. Marien zu Helfta ist wieder errichtet worden. Viele nennen es "das Wunder von Helfta": Nach 450 Jahren leben wieder Cistercienserinnen in dem Kloster, in dem Mystikerinnen wie Gertrud von Helfta, Mechthild von Hackeborn und Mechthild von Magdeburg gelebt und gebetet haben.